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Detox-Blog

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Gedankenmüll

AllgemeinesPosted by Lisa Thu, June 22, 2017 13:51:50

Wenn Gedankenmüll das Leben vergiftet

Es klingt eigentlich banal und wird doch viel zu oft ignoriert: Ohne einen gesunden Geist kommt auch der Körper nicht zur Ruhe. So suchen viele Menschen in Detox und Heilfastenkuren ihr Glück um sich von den Giftstoffen im Körper zu befreien, während es keine Müllabfuhr für das Chaos im Kopf gibt. Dabei will der Geist genauso regelmäßig entrümpelt werden. Wir kennen das auch unter dem Ausdruck "den Kopf frei kriegen".

Warum sich Gedankenmüll ansammelt

Die Psychologie spricht auch von Gedankenhygiene, wenn es um die Gesundheit des Geistes geht. Tagtäglich zerbrechen wir uns über zahllose Dinge den Kopf, die wir meistens ohnehin nicht beeinflussen können: Der Chef ist cholerisch, die Kinder stressen, der Mann verkriecht sich lieber hinter dem PC als im Haushalt mitzuhelfen und dann ist da noch der Ärger mit Mutter, die immer wieder ungewünschte Ratschläge hat. Wir fühlen uns minderwertig, nicht gut genug und machen uns Sorgen wie es weitergeht.

Ein Grund, warum sich häufig so viel Gedankenmüll ansammelt, ist die fehlende Muße. Selbst in der Freizeit sind wir ständig beschäftigt: Wir chatten in drei Whatsapp-Gruppen gleichzeitig auf dem Smartphone, gucken beim Bügeln die Lieblingsserie weiter und hören beim Joggen laute Musik, die wir im Kopf mitsingen. Der Geist kommt dabei jedoch nie zur Ruhe. Stattdessen liegen wir dann nachts wach im Bett und können nicht aus dem rasenden Gedankenkarussell aussteigen.


"Öfter einfach mal entspannen!" :-)



Den Geist frei wandern lassen

Was haben die großen Denker und Philosophen vergangener Jahrhunderte gemeinsam? Sie waren oft stundenlang zu Fuß unterwegs – und zwar täglich. Dabei waren sie alleine und hatten viel Zeit und Muße ihren Gedanken nachzuhängen. Ganz im Gegensatz zu modernen Wanderern, die entweder plaudernd in der Gruppe unterwegs sind oder sich mit Musik ablenken.

Dabei ist ein langer Spaziergang oder auch eine Fahrradtour eine wunderbare Gelegenheit, die eigene Gedankenhygiene zu fördern und einmal im Kopf aufzuräumen. Man könnte es auch Seelen-Detox nennen: Wer 1-2 Stunden wirklich gründlich über ein Problem nachgedacht hat, kommt irgendwann zu einer Schlussfolgerung und damit zur Ruhe. Entweder wird das Problem gelöst (z.B. durch eine Aussprache) oder als unlösbar akzeptiert (Mutter meint es ja nur gut mit ihren Ratschlägen).

Werden die langen Spaziergänge/Wanderungen/Radtouren zur Routine, wird auch die geistige Müllabfuhr zu einer Routine, die den Kopf befreit. Und sollte einmal ein wirklich großes Problem zu lösen sein (z.B. eine Karriereentscheidung oder die Trennung vom Partner) kann es ratsam sein, dafür mehr Zeit einzuplanen, z.B. einige Tage Urlaub allein mit sich und den eigenen Gedanken.